Schluss mit Rechtsrock in Nienhagen!

Am 28.06.2014 soll nun schon im vierten Jahr in Folge eine der deutschlandweit größten Rechtsrockveranstaltungen in Nienhagen stattfinden. Im Jahr 2011 wurde zum ersten Mal ein Rechtsrockkonzert dieser Größe, öffentlich beworben, in Nienhagen von den Organisatoren Oliver Malina und Marcus Winter veranstaltet. Unter dem Motto „Transatlantiklinie“ traten Neonazibands aus Deutschland, Großbritannien und den USA vor ca. 1000 Rechtsrockfans auf. In den darauffolgenden Jahren fanden Konzerte vor bis zu 1200 Besucher*innen unter dem Motto „Skinheadparty“ statt.

Dieses Jahr soll das Konzert, dass sich dem Namen nach an ein kahlköpfiges Publikum richtet, schon in die dritte Runde gehen. Das Dorf Nienhagen wird an diesem Tag für alle Andersdenkenden zur No-Go-Area. Ganz offen wird gezeigt, dass die Veranstaltung von der Nachfolgeorganisation des verbotenen „Blood and Honour“-Netzwerks „Honour and Pride“ durchgeführt wird.

Klaus Slominski, der das Gelände der sogenannten Hopfendarre an Malina für diesen Zweck vermietet, ist es jedoch, der letztendlich die rechten Hass-Konzerte ermöglicht. Er hatte mit seinem Wortbruch nach einer Bürgerumfrage mit eindeutigem Ergebnis das Dorf und die Einwohner Nienhagens vorgeführt.
Wer Neonazis unterstützt und mit ihnen zusammenarbeitet, macht es möglich, dass sie ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten, und sich damit auch mitschuldig an den regelmäßig stattfindenden Übergriffen gegen Menschen, die nicht in das eingeschränkte rechte Weltbild passen.

Wir werden diese Zustände nicht länger hinnehmen und fordern Klaus Slominski eindringlich auf, die Geschäfte mit Neonazis zu beenden und Oliver Malina keinen Raum für seine Konzerte zu geben!